Die ARD und der Mitteldeutsche Rundfunk haben in ihrer Sendung „Hauptsache gesund“ das Thema Cannabis als Medizin thematisiert. Der Beitrag mit einer Länge von 3 Minuten lief am 29.10.2015. Vorgestellt wird die Patientin Wiltraud Kornagel. Die Sendung könnt ihr euch hier ansehen:

Das Video stammt aus der ARD Mediathek.

Die Beschreibungstext der Sendung auf der Website des ARD lautet: Dem deutschen Betäubungsmittelgesetz nach ist der Besitz und Anbau von Cannabis verboten. Dabei kann es gegen Schmerzen helfen. Doch auf Rezept bekommen Cannabis die wenigsten.

Sehenswert: 29 Minuten über einen bemerkenswerten Menschen!

Beschreibung der 3Sat-Sendung Berg und Geist: Roger Liggenstorfer

Sendung vom Dienstag, 20. Oktober 2015

Mit dem Drogenexperten auf den Spuren des Absinth

Material: SRG

Roger Liggenstorfer interessiert sich seit jeher für Rauschzustände aller Art. Die Faszination für Drogen hat er zu seinem Beruf gemacht und gründete den Nachtschatten Verlag, laut Selbstbezeichnung, ein „Fachverlag für drogenmündige Menschen“.

Quelle: 3Sat Weiterlesen

Sender: ZDF

Sendung: heuteplus

Datum der Sendung: 19.10.2015, 23:00

Länge: 02:49

Beschreibungstext der Sendung:

Einschusslöcher auf Dächern, verkohlte Autos, verlassene Häuser: So sieht es aus, wenn Drogenbaron „El Chapo“ gejagt wird. Die mexikanischen Behörden sind ihm dicht auf den Fersen, oder auch nicht?

Quelle: ZDF Mediathek

Hanf (Cannabis) - Droge, Medizin und Rohstoff
Hanf (Cannabis) – Droge, Medizin und Rohstoff

Das Regionalmagazin „buten un binnen“ hatte am 5.10.2015 das Thema „Öl aus Hanf“. In leider nur drei Minunten wird der Aspekt von Hanf als Ölsaat vorgestellt. Das Video ist noch bis 04.10.2016 verfügbar.

Am Beispiel der Probleme bei der Ernte durch konventionelle Mähdrescher sieht man die Probleme eines „neuen“ Rohstoffs. Durch seine besonderen Eigenschaften braucht man für die Nutzung, also die Ernte und die Weiterverarbeitung besondere Werkzeuge und Maschine. Diese zu entwickeln, zu bauen und zu kaufen, erfordert Zeit und Geld. Infrastruktur wie Faserverarbeitungsbetriebe oder Vertriebsketten für einzelne Produkte lohnen sich erst bei einem bestimmten Umsatz bzw. Absatz. Je weniger Betriebe es gibt, desto größer werden Transportwege, was die Sache wieder weniger rentabel macht. Hier liegt liegt eine Ursache warum Hanf auch 20 Jahre nach seiner Relegalisierung in Deutschland noch immer ein Nischendasein führt. Weiterlesen

„Marlene Mortler 2012“ von Henning Schacht. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Marlene_Mortler_2012.jpg#/media/File:Marlene_Mortler_2012.jpg
„Marlene Mortler 2012“ von Henning Schacht. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons

Am 13.10.2015 war Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung in der Sendung alpha-Forum zu Gast. Zum Format der Sendung schreibt der Bayrische Rundfunk auf der Website: „Im alpha-Forum kommen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, Religion und Kultur in 45 Minuten ausführlich zu Wort.“

„In hintergründigen Zwiegesprächen entstehen Porträts der Interviewten, in denen genügend Zeit für Details und Nuancen bleibt. Nicht das kurze, mediengerechte Zitat, sondern der Lebensweg des Gesprächspartners mit all seinen Erfolgen und Rückschlägen steht im Mittelpunkt von alpha-Forum.“

Moderation: Christoph Lindenmeyer
Redaktion: Werner Reuß

Der Deutsche Hanf Verband kommentiert die Sendung auf seiner Facebook Seite mit den Worten: „Der Interviewer ist mindestens so kritisch wie LeFloid beim Merkel-Interview… „ Weiterlesen

„Kiffen in Deutschland endlich zu erlauben – das fordert Jugendrichter Andreas Müller. Er sagt Legalisieren, nicht Kriminalisieren, verbessere den Jugendschutz.“

Sendung vom 30.09.2015

Quelle: ZDF Mediathek

Über Andreas Müller

Andreas Müller ist Richter am Amtsgericht in Bernau bei Berlin und dort in erster Linie als Jugendrichter tätig. Im Jahr 2000 wurde er durch sein konsequentes Vorgehen gegen jugendliche Straftäter mit rechtsradikalem Hintergrund bekannt. So stufte er Springerstiefel als Waffen ein und untersagte das Tragen in seinem Gerichtssaal.

Drogenpolitisch wurde er durch eine erfolglose Anrufung des Bundesverfassungsgerichtes wegen eines Verfahrens um den Besitz einer geringen Menge Cannabis bekannt. Er ist Autor der Bücher „Schluss mit der Sozialromantik“ und „Kiffen und Kriminalität“.

Cannabis leidet unter einem schlechten Image: „Aus wissenschaftlicher Sicht ist eindeutig zu sagen, Cannabis ist keine Einstiegsdroge“, sagt der Bremer Strafrechtler Prof. Lorenz Böllinger.

Prof. Lorenz Böllinger ist Sprecher des Schildower Kreis und Initiator der Resolution deutscher Strafrechtsprofessorinnen und –professoren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages.


„Alltagsdroge“ Cannabis leidet unter einem schlechten Image

Die Grünen in Deutschland sehen in Cannabis eine Alltagsdroge und fordern die Legalisierung. Die Verbotspolitik sei gescheitert: Trotzdem sei der Konsum gestiegen.

Beitrag zum Video: Weiterlesen

Sendung vom 15.07.2015

Dauer: 03:59 Min.

Verfügbar bis 15.07.2016

Sender: WDR

Cannabis ist bei uns nach wie vor illegal. Es ist aber als Mittel gegen Schmerzen und Krämpfe sehr wirksam. Krebspatienten, Menschen mit MS oder Epilepsie kann Cannabis helfen. Aber die Verschreibung als Medikament ist bisher ein seltener Ausnahmefall, Noch, denn in diesem Jahr sollen eine neues Gesetz Therapien mit Cannabis erleichtern! Wir stellen Ihnen zwei Menschen aus dem Münsterland vor, denen das Cannabis geholfen hat.

Das Video gibt es auch als mp4 zum Downloaden.

„Markus Lanz“ vom 24.09.2015

Teilnehmer: Gerd Müller (Bundesminister), Andreas Müller (Richter), Laura Weyel (Model), Gil Ofarim (Musiker)

Andreas Müller, Richter: „Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland konsumieren regelmäßig Cannabis. Müller kämpft für die Legalisierung. In der Sendung spricht er über die Folgen eines Verbots der Droge.“

Hier die gesamte Sendung als mp4 zum Downloaden.

Von der Polizei festgenommen, kurz danach gestorben – das passiert auch in Deutschland leider mehr als nur in Einzelfällen, sagt Kurt Trübner vom Universitätsklinikum Essen. Der bundesweit bekannte Fall Oury Jalloh ist leider nur die Spitze des Eisberges. Der Deutschlandfunk hat hierzu gestern einen Betrag veröffentlicht:

Beim „Tod in Obhut des Staates“ geht es um mehrere unterschiedliche Szenarien. Ihre Gemeinsamkeit ist die Verantwortung des Staates, insbesondere von Polizisten und den Mitarbeitern von Haftanstalten, insbesondere von Ärzten. Weiterlesen