Cannabidiol (CBD) ist auch in sog. "Nutzhanf" enthalten
Cannabidiol (CBD) ist auch in sog. „Nutzhanf“ enthalten

Für die Antwort auf eine Kontaktanfrage zum Thema Einsatz von Cannabidiol (CBD) bei einer 4-jährigen Patientin mit wiederkehrenden starken epileptischen Anfällen habe ich einige Informationen zusammengestellt. Bei diesem Anlass möchte ich auf die rechtlichen Hinweise zur Nutzung meines Blogs hinweisen, kurz: „Ich bin kein Arzt, ich kann für die Richtigkeit insbesondere von medizinischen Angaben keine Garantie übernehmen und die Lektüre meiner Artikel ersetzt kein Arztbesuch.“

Cannabidiol ist kein Betäubungsmittel und kann mit einem einfachem Rezept über die Frankfurter „Bock-Apotheke“ oder die Hachtor-Apotheke in Rüthen bezogen werden.

Die Frage der Erstattungsfähigkeit stellt sich bei einem Einsatz im Krankenhaus, da diese Fallpauschalen und keine einzelne Medikamente mit den Krankenkassen abrechnen.

Die behandelnden Ärzte sollen sich mal mit Professor Sven Gottschling Saarbrücken in Verbindung setzen (Homburg/Saar: Einjähriger erhält Cannabis-Präparat gegen Epilepsie) oder mit Professor Gerd Kurlemann, Uniklinik Münster (Cannabis als Arznei für Kinder – „Das ist ein sehr schwieriger Weg“) oder dem Epilepsiezentrum Freiburg (Cannabis und Epilepsien) Weiterlesen

Sendung vom 15.07.2015

Dauer: 03:59 Min.

Verfügbar bis 15.07.2016

Sender: WDR

Cannabis ist bei uns nach wie vor illegal. Es ist aber als Mittel gegen Schmerzen und Krämpfe sehr wirksam. Krebspatienten, Menschen mit MS oder Epilepsie kann Cannabis helfen. Aber die Verschreibung als Medikament ist bisher ein seltener Ausnahmefall, Noch, denn in diesem Jahr sollen eine neues Gesetz Therapien mit Cannabis erleichtern! Wir stellen Ihnen zwei Menschen aus dem Münsterland vor, denen das Cannabis geholfen hat.

Das Video gibt es auch als mp4 zum Downloaden.