Vortrag von Jugendrichter Andreas Müller auf der Fachtagung „Drogen und Recht“ – Er liest aus seinem Sein Buch: „Schluss mit der Sozialromantik!: Ein Jugendrichter zieht Bilanz“ vor.
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Verlag Herder; Auflage: 4 (5. September 2013)
ISBN-13: 978-3451309090

Über das Buch und den Autor Andreas Müller

Von Website des Verlages: „Seit fast 20 Jahren arbeitet Andreas Müller als Richter. Vor seiner Richterbank landen viele harte Fälle: S-Bahn-Überfälle, Gewaltausbrüche, sexueller Missbrauch. Auch drei Jahre nach dem Tod von Kirsten Heisig, einer engen Weggefährtin Müllers, kann Müller keine Besserung der Zustände erkennen: Im Bereich des Jugendstrafrechts soll eingespart werden, das Neuköllner Modell gerät in Vergessenheit, gleichzeitig werden die jungen Intensivtäter immer brutaler. Das kann Müller nicht hinnehmen – jetzt ist die Zeit für Veränderung.“

„Andreas Müller ist Jugendrichter am Amtsgericht Bernau und war ein langjähriger Freund von Kirsten Heisig. Viele seiner Urteile sind ungewöhnlich kreativ, so manche bis zum heutigen Tag legendär und einige hatten landesweite Signalwirkung. Seit über zehn Jahren wird Müller in den Medien immer wieder als Experte zum Thema Jugendstrafrecht befragt.“

Zur Veranstaltung „Drogen und Recht“:

Veranstalter: Landesarbeitsgemeinschaft der Bewährungshilfe Berlin.
Urania, 12. Februar 2014

Aus dem Veranstaltungsflyer:
… die Bewährungshilfe
ist im Spannungsfeld von Hilfe und Kontrolle tätig. In unserem Beruf befinden wir uns häufig in einem Zwiespalt, zu dem es viele Fragen und kontroverse Gedanken gibt.
Ist das BtmG noch eine zeitgemäße Antwort auf Suchtprobleme?
Therapie statt Strafe für Drogenabhängige – warum nicht für Alkoholabhängige?
Schützt das Gesetz vor Drogenkonsum?
Ist die Spritzenausgabe nicht schon die halbe Legalisierung?
Ist das Gesetz Ursache der Drogenkriminalität?

Ist der Kampf gegen die Drogen verloren?
Immer mehr Stimmen fordern ein Umdenken:
Legalisierung?
Kontrollierte Abgabe?
Die Veranstaltung will den Denkprozess aufgreifen und den inhaltlichen Diskurs suchen.

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