marihuana-friedberg-hessen-brixUm etwas Klarheit in die Streckmittelproblematik zu bringen beschäftige ich mich derzeit mit Möglichkeiten gestrecktes Cannabis zu erkennen und Streckmittel eindeutig zu identifizieren. Ein verbreitetes Streckmittel ist der Dünger PK 13/14. Weiß jemand wie man die enthaltenen Inhaltsstoffe und Nahrstoffmineralien Phosphor und Kalium mit einfachen Mitteln wie einem Schnelltest identifizieren könnte? Das sollte für einen Chemiker kein Problem, denke ich. Auch andere Informationen von euch würde mich interessieren. Woran erkennt man gestrecktes Cannabis? Welche Streckmittel sind im Umlauf? Wo wird von wem wieviel gestreckt? Welche Folgen hat der Konsum von gestrecktem Cannabis? Wie kann man sich schützen?

Wir wissen dass z.B. auch schlecht getrocktenes Cannabis schwer abaschbar ist, was auch ein Zeichen für Streckmittel sein kann. Mein Ansatz wäre hier ein Test bei dem man das Cannabis wiegt, trocknet und damit das Wasser und nur das Wasser austreibt und danach wieder wiegt. Wenn es einen merkbaren Gewichtsverlust gab und das Cannabis danach normal abascht, war es wohl nur das Wasser. Ebenso russt nasses Cannabis ebenso wie gestrecktes Gras.

19 Gedanken zu „Streckmittelforschung zum Mitmachen: Wie erkennt und identifiziert man Streckmittel, insbeonsdere den Dünger PK 13/14

  1. Alle NPK Dünger Produkte in der Grow Scene, sind für Zierpflanzen zugelassen. Es gibt kein Dünger in der Scene, der für eine Lebensmittel Produktion zugelassen wäre. Uran und Schwermetall Belastung wird nicht gemessen!! Die Firma Medropharm setzt sich für eine saubere Regulierung des Anbaus ein. Wer mehr wissen möchte bitte melden mike.toniolo@medropharm.ch

  2. Viele Dünger haben keine EG Zulassung als Nährstoff für Lebensmittelpflanzen, das kann heissen, dass der (billig) Scene Dünger Rückstände in der pflanze hinterlässt die man lieber nicht konsumieren und schon gar nicht rauchen möchte. Ich denke das PK13/14 Rückstände in den meisten fällen von der normalen Düngung kommen. PK13/14 ist für die Produktion von Lebensmittel nicht zugelassen. Phosphor wird in Minen Abgebaut. An Phosphor ist meist Uran gebunden. Wenn man Phosphor für die Dünger Produktion verwendet, wird er in einem Aufwendigen Process von Uran gereinigt. Für Zierpflanzen wird Phosphor nicht so hoch gereinigt. Das heisst die Dünger Industrie der Scene verarscht ihre Konsumenten seit Jahren.

  3. “Düngemittel enthalten aber auch eine Reihe giftiger Substanzen, wie z.B. Cadmium, Blei, Arsen oder Uranisotope.”
    “Die Giftstoffe können … durch Einlagerung in Pflanzen in die Nahrungskette des Menschen gelangen.”
    “Das Schwermetall Uran ist in erster Linie ein toxisches Element, das insbesondere schwere Nierenschäden aber auch Lungeninfektion oder Herzschwäche hervorrufen und das Erbgut schädigen kann.”
    “Phosphathaltige Düngemittel und auch gekauftet Blumenerde können zum Teil erhebliche Mengen an giftigem Uran enthalten.”

    Quelle:http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/messungen/uran-im-dunger-981.html

    Cannabis nimmt besonders gut Metalle auf und eignet sich daher zur Sanierung belasteter Böden und widersteht auch höheren Schwermetallkonzentrationen.

    Hanf und die Dekontamination von radioaktivem Boden:

    http://sensiseeds.com/de/blog/hanf-und-die-dekontamination-von-radioaktivem-boden/

    Und hier ein Report für die Regierung in Washington State zum Thema:

    http://liq.wa.gov/publications/Marijuana/BOTEC%20reports/1a-Testing-for-Contaminants-Final-Revised.pdf

    “Cannabis fertilized with inorganic fertilizers may accumulate trace metals, and even radionuclides, as in the case of tobacco accumulation of polonium-­210″

    Auch organische Dünger können belastet sein, wie zum Beispiel Guano.

    ÖKO-TEST Mai 2013

    Test Obst- und Gemüsedünger

    Der Feind in meinem Beet

    http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=102000&bernr=01&seite=01

    Ist das die Entwarnung für Mineraldünger?

    Ein knapper Rohstoff – oder im Überfluss vorhanden? Christoph Jehle 07.04.2015

    Deutschland muss Phosphor importieren oder recyceln
    Zitat:”Diese abgebauten Erze (Rohpohposphat) enthalten jedoch neben beachtliche Mengen an verunreinigtem Fluoroapatit auch die Giftstoffe Cadmium und Uran, die inzwischen vor der Verarbeitung zu Düngemitteln abgetrennt werden. Bis zum Verbot wurden mit dem Dünger allein auf deutschen Äckern etwa 140 000 Tonnen Uran ausgebracht.” http://www.heise.de/tp/artikel/44/44050/1.html

  4. PK13/14 hat nichts mit strecken zu tun und ist hiefür völlig ungeeignet Warum wird dieses Gerücht immer wieder in die Welt gesetzt. Das ist ein ganz normaler aber etwas hochkonzentrierter Dünger für die Endblüte. Keine Pflanze würde ohne die Grundstoffe NPK wachsen und blühen. Im Gegenteil, wenn der Grower zu viel davon nimmt, verschimmelt ihm sein Grow, daher sehr sorgsam dosieren. Nur weil die Werbung sagt PK13/14 macht fette Blüten hat dies nichts mit strecken zut un, obwohl so wohl dieses Gerücht entstanden ist. Auf KeinWietpass gab es mal ein sehr schöner Bericht zu PK13/14 und diesem Gerücht und es wurde von einem Grower wunderbar widerlegt. Wenn der Dünger verunreingt ist hat dies auch nichts mit strecken zu tun, aber es gibt auch biologische Dünger, jedem das Seine.

  5. Bitte entschuldigen Sie die unwissenschaftliche Formulierung.
    Man kann sich daß auf jedenfall so vorstellen wie ein Bad im Meer, wo nachdem die Haut an der Luft getrocknet ist, eine Salzschicht zurück bleibt.

  6. Also PK13/14 als Streckmittel hinzustellen halte ich schon für sehr gewagt.
    Dieser Düngerzusatz macht aus einem normalen Standard-Dünger einen Blüte-Dünger.
    Verantwortungsvolle Grower spülen mindestens zwei Wochen vor der Ernte mit entsprechenden Mitteln, z.B. Zitronensäure oder ‚Flush-Präparate [die eh nix anderes sind, halt einfach teurer] und geben bis zum Ernten nur mehr H2o mit Enzymen und PH-.
    Rückstände von Düngern erkennt man für gewöhnlich am Geruch. Wenn die Buds nach Achselschweiss riechen – Hands-off! Schlecht gespült!

  7. Dieser angebliche Test auf KeinWietpass fand nicht mit PK13/14 statt sondern mit GreenSensation und ist m.M nach völliger wissentschaftlicher Blödsinn. Außerdem ist GreenSenstion keine Flüssigkeit wie PK, aber egal
    Hierzu wurde eine Seite vorher genau dieser angebliche Tauchtest durchgeführt und es wurde ganz klar bewiesen das es mit PK13/14 absolut sinnlos ist Gewicht dazu zu strecken! Selbst als dies klar wurde, wurde dann behauptet es würde dann aber mehr glitzern.Seht selbst http://keinwietpas.de/2013/02/25/ergebnisse-der-streckversuche-mit-pk1314-teil-1/
    Redet doch mal mit Growern die diese Mittel kennen und jeder wird euch sagen das dieses PK13/14 Gerücht nur von Leuten kommt die praktisch von der Sache k.A. haben und irgendwelche Gerüchte nachplappern. Scheiß Illegalität. Bitte taucht doch mal selber einen Bud in eine PK13/14Lösung bevor ihr so einen Blödsinn verbreitet und ihr werdet sehen was das wirlich für einen Bullshit ist. Gibt echt ganz andere Probleme wie …..

  8. @ Sebastian
    dann wiege dich mal vor und nach einem Bad im Meer und berichte wieviele promille du durch das Salz schwerer geworden bist. Da wär für einen Dealer ja da PK teurer als der zu erzielende Gewichtszuwachs 😉

  9. @ Spezialist : So wie ich das verstehe, meint Sebastian, daß man den Kristslldünger in Wasser auflöst, dann die Buds eintaucht und trocknen lässt. WIESO soll das nicht gehen? Bin schon gespannt auf die Antwort.
    Grüßle

  10. @Allestester
    würde man PK13/14 oder sonstige Mineraldünger noch mit Wasser verdünnen wären ja noch weniger Salze in der Lösung in die man dann den Bud taucht!?
    Das spezifische Gewicht von Salz ist viel zu gering um da einen Gewichtszuwachs zu erzielen. Mach doch das einfach mal selber und du wirst sehen das da kein nennenswerter Gewichtszuwachs zu erzielen ist. Lohnt ja diesen lächerlichen Aufwand niemals. Warum machst du das nicht wenn du dem Test von KeinWietpass(genau da wurde das gemacht) nicht glauben willst.

  11. @Spezialist
    Dito, schon ausprobiert, oder einer dieser Grower die diese Mittel kennen?

    Ich müßte eigentlich nur wissen, wieviel 1 Liter von dem überflüssigen Zeug wiegt, und dann liefert die Differenz Rückschlüsse auf das Gewicht des gelösten Salzes.
    Doch da der DHV zusammen mit dem für diesen Blog verantwortlichen wissenschaftlichen Mitarbeiter das Strecken mit dieser Salzlösung für möglich hält, gehe ich davon aus daß dies bereits ausreichend auf legale Weise über- und ge-prüft wurde.

    Das Zeug ist natürlich über die Verwendung als Streckmittel hinaus ein Problem.
    Vom Bergbau, der energieintensiven Synthetisierung und Reinigung, dem Transport um den halben Erdball, bis zum Kunststoffmüll der Verpackung.
    Und am Ende braucht das Zeug kein Mensch, ausser der Düngerverkäufer um Geld zu verdienen.

    Deine Grower können sich ja mal über Organic Living Soil informieren.
    Kein Dünger ist notwendig oder gar sinnvoll, wenn das zur Sukzessionsphase der anzubauenden Pflanzenart zugehörige Edaphon in der Rhizoshäre lebt.
    Und das Spülen mit diversen Mitteln ist mit meinem aktuellen Informationsstand definitiv eine Pseudowissenschaft.
    Wer sich informiert, kann erkennen, daß nicht nur die Düngerindustrie der Scene ihre Konsumenten seit Jahren verarscht, es Betrifft die gesamte Agrochemie.
    Alles ist im Internet zu finden, und dafür muß man nichtmal Grower sein.

    Grüße

  12. *Rhizosphäre

    präziser: die Symbionten der anzubauenden Pflanzenart des Edaphons im richtigen Verhältnis zueinander entsprechen der Sukkzessionsphase in der sie natürlich vorkommen.

    Sorry für Offtoppic!

  13. Ich denke wie beim Bodenleben, ist der Beste und schnellste Nachweis der Blick durch das Mikroskop. Bei Streckung mit Salzen werden eventuell Kristalle sichtbar sein.

    Ein chemischer Nachweis dürfte aus meiner Laienperspektive kaum möglich sein, da die Elemente Phosphor und Kalium ebenfalls im Pflanzenmaterial vorkommen.

    KÍch kann nur sagen, das Wasser ein häufiges Streckmittel ist.
    Und ich halte Wasser für ein unterschätztes, und sehr gefährliches Streckmittel (besonders für Menschen mit Immunschwäche), aufgrund der erhöhten Schimmelgefahr, und der Möglichkeit unter Luftabschluß in der Hosentasche Pathogene zu kultivieren. Es wurden in Proben aus Coffeshops die das Trimbos Institut in NL untersuchte von E.coli bis Schimmel so einiges gefunden. (Stand vor langer Zeit in der Grow!, finde grad keine Evidenz, heutzutage scheinen die nur auf THC und CBD zu testen)
    Ob die dort auch auf Streckmittel testen oder getestet haben ist mir nicht bekannt.
    Warum nicht mehr auf Verunreinigungen getestet wird kann man wiederrum nur spekulieren.
    Da die Regierung gegen einen geregelten legalen Anbau ist, kann man sich denken, daß man die Notwendigkeit in Bezug auf die „Volksgesondheit“ nicht noch mit Daten untermauern will.

    Durch meine lokale Nähe zu NL kann ich nur sagen, daß Pestizide und Düngerrückstände in Coffeeshops wie oben erwähnt ein größeres Problem zu sein scheinen.
    Die Zeiten, das ich bei Kollegen mit Fanta, Zucker, Talkum, und was weiß ich gesehen hab, liegen zum Glück schon ein wenig zurück. Aber ab und an kann man vor allem in grenznahen Coffeeshops sehr minderwertige Ware sehen.
    Hauptproblem, entgegen der Behauptungen des gestiegenen Wirkstoffgehaltes, ist daß dieser bei Kunden manchmal gar nicht mehr ankommt, da das meiste schon abgesiebt wurde.

    Durch die mikroskopische Untersuchung wie sie auch im Cannabis Colleg angewandt wird, können Pestizide und Streckmittel erkannt, nur nicht unbedingt genau identifizieren werden, eventuell mit Absicherung durch Labortests kann der Erfahrene zB. zumindest Neemöl von synthetischen Fungi- und Insektiziden unterscheiden.

    Leider ist das Thema mit viel Spekulation verbunden, was frustrierend ist, haben wir doch in Deutschland genug Labore, die auf höchsten Niveau arbeiten, nur leider nicht beauftragt werden können.
    Zudem ist das Sache des Verbraucherschutz- und des Gesundheitsamtes, die wie in NL sich zu sehr zurückhalten. So sehr, das der Eindruck entsteht, daß gewisse Lobbykräfte nicht an gesunden Bürgern interessiert sind, und schon gar nicht an einer Cannabislegalisierung.

    Grüße

  14. * …Die Zeiten, das ich bei Kollegen mit Fanta, Zucker, Talkum, und was weiß ich sonst noch, gestreckten Hanfblüten gesehen hab, liegen zum Glück schon ein wenig zurück.

  15. Hallo zusammen,
    ich möchte jetzt mal etwas aufklären. PK 13/14 wird
    definitiv zum strecken verwendet! ABER nicht um ein höheres Gewicht zu
    erzielen sondern um ein massives High vorzutäschen. Hauptsächlich wird
    dies in Verbindung mit bestimmten Tabakaromen verwendet z.b. um diese
    Seuche von angeblichem Haze zu produzieren. Ich habe es mit eigenen
    Augen gesehen! Es wird das billigste Weed zu angeblichem spitzen Haze
    gezaubert. Das angebliche High sind einfach nur Vergiftungserscheinungen
    durch Phosphor und Kalium die sich unter anderem durch
    Teilnahmslosigkeit, Sehstörungen, Schweissausbrüche, Verdauungsstörungen
    usw. bemerkbar machen. Langzeitfolgen können nicht abgeschätzt werden
    da diese Art zu strecken noch relativ neu ist und auch von echt dunklen
    Gestalten genutzt wird die es verstehen ihr Geheimnis für sich zu
    behalten. Die vorgehensweise ist simpel: 30 Kilo billiges Weed kaufen
    ein Wenig von den besagten Chemikalien untermischen und dann für 12-14€
    pro Gr. den Markt überschwemmen. Und leider ist ein großer Teil der
    Kiffer einfach zu blöde oder auch zu süchtig um dem Dealer diese
    Chemiebomben mit schmackes an den Kopf zu werfen.

  16. dann solltet ihr vielleicht einfach mal mit einem Mikroskop schauen, ob da tatsächlich Salze oder eben Trichome glänzen. Natürlich wird es Unmengen an Idioten geben, die illegale Substanzen strecken, aber PK 13/14 ist ganz einfach wie zig Mal oben erwähnt ein Endblütendünger, der halt dummerweise einfach mehr Ertrag generiert, wenn er richtig angewendet wird. Aber vermutlich sind die meisten Konsumenten derart vernebelt, daß sie ohne jegliches Grundwissen einfach den größten Schwachsinn glauben. Die Frage ist ernsthaft, ob es sich lohnt eine salzhaltige Lösung aufzutragen, um Gewicht zu erhöhen – warum wird dann nicht einfach Kochsalz oder Kalisalz in Lösung genommen, die um ein vielfaches billiger sind als ein fertig angemischter Dünger? Die Phosphatreserven sind dagegen derart begrenzt, daß es nur dämlich wäre, es zum Strecken im großen Stil zu nutzen.

  17. @Braindead lesen muss man können und nicht stur auf seine Meinung behaarten!

    Ich gebe anonymous und tommcheck recht. Es ist eine eckelhaft Seuche dieses Zeug und die Leute stehen mittlerweile darauf. Merken nicht wie sie sich selbst vergiften.
    Symptome sind wie gesagt Teilnahmslosigkeit, Magen Darm und Verdauungsprobleme, vergrößerte Hemoriden, Sehstörung, aggressive Stimmungen Kopfschmerzen usw.
    Seht euch das Zeug genau an unterm Mikroskop gut zu erkennen. Trichome müssen zählbar sein auch wenn es viele sind. Verklebte gedrückte Buds sind etwas schlechter zu erkennen. Einfach mal zei g nehmen und im Wasser tauchen, ausspülen und die Flüssigkeit verdunsten lassen. Ta da… Wiederlich… Augen auf Leute

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