Alternative Drogenpolitik

Minderung von Drogenschäden durch eine Legalisierung

Erst einmal eine Vorbemerkung zur vermeintlich „zu hohen“ Punktzahl von Cannabis: Unter „Drug-related damage“ / „drogenbezogene Schädlichkeit“ zählt David Nutt auch „damage from cutting agents“ / „Schäden durch Streckmittel“.
So sagt die Studie nur wenig über die Schädlichkeit der Droge selbst, pur aus: man müsste ein Ranking mit den Parametern: Drug-specific mortality, Drug-specific damage, Dependence und Drug-specific impairment of mental functioning machen.

Das Ergebnis – eine schöne Graphik bastele ich aber heute nicht mehr darauß:

Cannabis im Detail:

Teilt man nun die spezifischen Schäden durch die Gesamtschäden (hier nur auf die für den Konsumenten bezogen, erhält man ein Maß bzw. eine Relation dafür wieviel der Schäden von der Prohibition kommen und wieviel durch die Drogen selbst kommen:

Bei Heroin und Cannabis würden durch eine Legalisierung am meisten unnötige = prohibitionsbedingte Schäden vermieden:

 

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