Festschrift VISION e.V. - 25 Jahre Widerstand
Festschrift VISION e.V. – 25 Jahre Widerstand

In dieser Festschrift nimmt die historische Betrachtung der Arbeit des VISION e.V. – Verein für innovative Drogenselbsthilfe – gegründet als Junkie Bund Köln e.V. im Jahr 1990 – einen großen Stellenwert ein. Neben chronologischen Betrachtungen der Vereinshistorie kommen hier auch langjährige Besucher und Mitarbeiter zu Wort, die in Interviews ihre Erfahrungen mit der Entwicklung des Vereins im Laufe der Jahre schildern.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

Akzeptanz und Niedrigschwelligkeit? Ist wirklich drin, was drauf steht?

Ist hier auch wirklich der Respekt vor der Entscheidung des Einzelnen, ein Leben mit oder ohne Drogen zu führen, zu finden? Treffen wir nicht vielmehr Niedrigschwelligkeit ohne Akzeptanz an? In vielen Fällen wird Akzeptanz dahingehend missdeutet, dass lediglich das Defizit der DrogengebraucherInnen, aktuell an der Abstinenzvorgabe zu scheitern, phasenweise toleriert wird.

Substitution – Von der Normalität weit entfernt

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Am 15.09.2015 hielt ich in Köln auf dem Fachtag “Herauswachsen aus dem Krieg gegen Drogen” einen Vortrag mit dem Titel „Ausnahmemedizin Cannabis – Möglich ist, was nicht mehr verhindert wird!“. Hier ein Zusammenschnitt von einer Audioaufzeichnung und den Folien:

Inhalt:

  • Die Wiederentdeckung von Hanf
  • Die Blockade der Politik
  • Präparate in Deutschland
  • Einsatz in Deutschland
  • Diagnose bei Ausnahmegenehmigungen
  • Potenzial vs. Realität
  • Entwicklung bei Cannabis als Medizin – Zahl der Erlaubnisinhaber
  • Aktueller Stand – Weltweit
  • Profil des US-Bundesstaat Maine
  • Kommende Einsatzgebiete
  • Was hemmt den Einsatz von „Cannabis als Medizin“?
  • Probleme von Patienten
  • Politische Debatte
  • Normalität und Therapiefreiheit durch die CSU-Haschrebellin?
  • Hilfe für Betroffene
Lucys Rausch Nr. 2
Lucys Rausch Nr. 2

Der Nachtschattenverlag schreibt auf FacebookDie Ausgabe von LUCYS RAUSCH Nr. 2 ist seit heute im Druck!! Es wird wiederum ein tolles Magazin!! Hier ein Auszug aus dem Inhalt:

• Ralph Metzner: Die Kröte und der Jaguar
• Timothy Leary – Die Zeit in Harvard
• Cannabis als Medizin: Die politische Lage
• Künstlerporträts Nana Nauwald und Gerhard Seyfried
• Lucy’s Geschichte: Adi Dittrich
• Ein neuer Psilocybin-Pilz!
• Drug Checking = Safer Use
• Holotropes Atmen
• Auf dem Peyote-Weg
• Progressive Psytrance und Psychedelik

sowie weiteren Artikeln zur psychedelischen Kultur, Drogenpolitik, Rauschkunde, Kultur- und Medientipps u.v.m. Weiterlesen

Cannabidiol CBD - Ein cannabishaltiges Compendium
Cannabidiol CBD – Ein cannabishaltiges Compendium

Dr. Franjo Grotenhermen, Markus Berger und Kathrin Gebhardt haben ihr neues Buch „Cannabidiol CBD – Ein cannabishaltiges Compendium“ fertig. Gefüllt mit Cannabis-Wissen und Rezepten erscheint kommenen Monat im Nachtschatten Verlag. Wem einer der drei Namen nichts sagt, hier einige kompakte Gedächnishilfen: Markus Berger = Drug Education Agency, Franjo Grotenhermen = Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin und Kathrin Gebhardt hat „Backen mit Hanf: Berauschend gut“ geschrieben.

Auf der Seite des Verlags wird das Buch wie folgt vorgestellt:

Das Buch vermittelt den aktuellen Stand zum therapeutischen Potential von Cannabidiol (CBD) sowie seiner Verwendung in Theorie und Praxis. Dr. Franjo Grotenhermen beschreibt die wichtigsten Fakten zu Cannabidiol und dessen Anwendungsgebieten, Forschungsergebnissen, Wirkungsweisen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie einen kurzen Überblick zu den wichtigsten Cannabinoiden und Terpenen. Neben der Einführung zum Cannabis-Basiswissen enthält das Buch 35 vegane Back- und Kochrezepte, 6 flüssige Rezepte für die süsse und pikante Küche sowie Rezepte für 2 köstliche Desserts und 3 Dessertsaucen. Wellnessrezepturen für die Zubereitung von 4 Extrakten und Tinkturen sowie 3 Hautcremes und Zäpfchen runden das Spektrum ab.

ISBN: 978-3-03788-369-3
160 Seiten, Format 17×24,5 cm
durchgehend 4-farbig, Hardcover

erscheint Anfang Oktober 2015

CHF 27.80
EUR 24.80

Positionspapier des Arbeitskreises Drogenpolitik
Positionspapier des Arbeitskreises Drogenpolitik

Gestern stellte der drogenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Burkhard Blienert das Positionspapier des Arbeitskreises Drogenpolitik „Von Repression zu Regulierung – Eckpunkte einer sozialdemokratischen Drogenpolitik“ vor. Inzwischen gibt es das Papier auf der Website der Friedrich-Ebert-Stiftung auch als Download. Hier das Inhaltsverzeichnis:

1 Die Ausgangslage: Warum sich etwas ändern muss
1.1 Lebenswirklichkeit der Konsument_innen: Warum die Verbotspolitik schadet
1.2 Die öffentliche Meinung: Warum die Gesellschaft weiter ist als die Politik
1.3 Die verfassungsrechtliche Dimension: Warum das BtMG auf den Prüfstand muss
1.4 Die internationale Dimension: Warum der Blick über die Grenzen nötig ist
1.5 Die SPD-Position: Bedarf für ein umfassendes Konzept
2 Ziele sozialdemokratischer Drogenpolitik
3 Notwendige Politikansätze: Eckpunkte
3.1 Umfassend und ausgewogen
3.2 Differenziert, evidenzbasiert und zielgruppenspezifisch
3.3 Eine neue Cannabispolitik: Regulierung statt Repression
3.4 Jugendschutz unter dem Leitbild des mündigen Jugendlichen
3.5 Internationale Verantwortung anerkennen

Zum Papier: Das vorliegende Positionspapier ist das Ergebnis des Arbeitskreises Drogenpolitik. Dieser wird organisiert und koordiniert von Burkhard Blienert, MdB sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Der Arbeitskreis arbeitet seit März 2015 ressort- und ebenenübergreifend. Ziel der Initiative ist eine breit getragene Position, die Eingang findet in Partei-, Wahl- und Regierungsprogramme und damit Grundlage für Politikreformen ist.

Entwicklung bei Cannabis als Medizin - Zahl der Erlaubnisinhaber und Vierwochenbedarf

Die Zahl der Patientinnen und Patienten mit einer Ausnahmegenehmigung für den Erwerb von Cannabisblüten aus einer Apotheke hat sich in letzten 15 Monaten, zwischen dem 01.04.2014 und dem 01.07.2015, verdoppelt. Ihr maximaler Vierwochenbedarf gemäß der Betreuungserklärung ihrer Ärzte stiegt in diesem Zeitraum um den Faktor 2,3.

Siehe auch:

Quelle: Drucksache 18/5804