Wer verschreibt in Deutschland Betäubungsmittel?
Wer verschreibt in Deutschland Betäubungsmittel?

Wie viele Ärzte in Deutschland neben am BtM-Verkehr teil und sind im Besitz eines Rezeptblocks für Betäubungsmittel? Und welche Mediziner verordnen sie über Anforderungsscheine? Welcher Fachgebiet gehören sie an? Aus welcher Region kommen sie? Sind sie niedergelassen oder arbeiten sie an einer Klinik? Gibt dazu Daten oder Analysen?

Ich suche Informationen darüber wie viele und welche Ärzte im Besitz von BtM-Rezepten sind. Leider fand ich zu dieser Frage und allgemein dem Thema Betäubungsmittel leider nirgendwo Statistiken oder Analysen. Kann mir jemand sagen ob und wo solche Daten erfasst / untersucht werden?

Auch wäre es interessant zu wissen welche und wieviele Betäubungsmittel zum welchem Zweck bei welchen Diagnosen verschrieben werden?

spende matthiasBei der Lektüre meiner Kontoauszüge fiel mir jüngst eine Überweisung an mich über 30€ auf. Sie stammte von einem Matthias C**** und hat den Betreff „fur eine gute Alternative“. Lieber Matthias, ich muss gestehen dass mir dein Name gerade nicht sagt, trotzdem möchte ich mich für deine Unterstützung bedanken und hoffe dass du dies liest.

Wie einige von euch sicher wissen liege ich und meine Familien mit meinem Einkommen beim DHV auf Hartz IV Niveau und nur zusätzliche Einnahmen aus Artikeln für das Hanfjournal o.ä. halten uns über Wasser. Daher freue ich mich immer wieder sehr, wenn Menschen meine drogenpolitische Arbeit wie dem Betrieb dieses Blogs nicht „nur“ wertschätzen, sondern auch mit kleinen Beträgen unterstützen.

Laut einem UNODC-Papier überlegen Experten, Drogen zu entkriminalisieren. #heuteplus hat einen Abhängigen und eine Sozialarbeiterin getroffen. Was würde passieren, wenn man Cannabis legalisierte?

Sendung vom 21.10.2015, 23:00

Quelle: ZDFmediathek

Mehr zum Thema:

Aus einem aktuellen Briefingpapier von United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) Weiterlesen

Die Nachricht über eine mögliche Veränderung in der UN-Drogenpolitik machte in sozialen Netzwerken schnell die Runde. DIE WELT berichtete am Dienstag, dass ein internes Papier des  UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) zur Entkriminalisierung von Drogenbesitz für den Eigenbedarf aufrufen würde, dieses aber auf Druck eines Mitgliedsstaates vor der Veröffentlichung zurückgezogen worden sei. Weiterlesen

Fakt: Scherben sind die größte Gefahr im Bereich "Müll auf der Straße"
Fakt: Scherben sind die größte Gefahr im Bereich „Müll auf der Straße“

Zum Thema „Normalität von Alkohol“ gibt es die lesenswerte Facebook Seite 100 Fakten zum Alkoholkonsum bzw. das dazugehörige Blog. Besonders beeindruckend fand ich Fakt Nummer 7:

Fakt No. 7: Wir wollen eine ganz einfache Fragestellung beantworten, die sich jedoch als ausgesprochen schweißtreibend…

Posted by 100FaktenzumAlkoholkonsum on Samstag, 11. Juli 2015

Was wollen wir mit dieser Info-Seite bewirken?

Diese Seite soll 100 Fakten zum Alkoholkonsum erläutern. Unter ganz verschiedenen Aspekten. Mal erstaunlich oder kurios, oft mit Beispielen, häufig auch in Bezug zu anderen psychoaktiven Substanzen.

Natürlich wollen wir nicht, dass Alkohol verboten wird. Das geht gar nicht, das wissen wir auch. Keine Kultur kommt ohne Drogen aus. Aber wir möchten, dass vernünftig damit umgegangen wird. Wir möchten, dass darüber eine sachliche Diskussion geführt wird. Dass eine neue, umfängliche, objektive Bestandsaufnahme gemacht wird, was geht und was nicht geht. Und wir wünschen uns, dass man seine Meinung ändert, wenn man feststellt, dass man falsch lag. Das ist menschlich völlig in Ordnung und zeigt Größe. Schließlich hält einem ja nichts davon ab, schlauer zu werden.

Natürlich soll man sich auch weiterhin – sinnlos?! – betrinken können, wenn man das mag. Aber die Freiheit des einen endet bekanntlich dort, wo der Schaden des anderen beginnt. Was wir nicht wollen ist, dass Drogen am Arbeitsplatz, als aktiver Teilnehmer im Straßenverkehr oder bei sonstigen verantwortungsvollen Tätigkeiten genommen werden. Und Einsatzkräfte wollen nicht wegen Suff bekotzt, bespukt oder Schläge angedroht bekommen. Das kann man verlangen. Eben wegen dem Schaden…

Thomas Isenberg bei der Veranstaltung "Von Repression zu Regulierung - Eckpunkte einer sozialdemokratischen Drogenpolitik" (Bild von thomas-isenberg.info)
Thomas Isenberg bei der Veranstaltung „Von Repression zu Regulierung – Eckpunkte einer sozialdemokratischen Drogenpolitik“ (Bild von thomas-isenberg.info)

Für den Montag, 12. Oktober 2015 lädt Thomas Isenberg, Mitglied des Abgeordnetenhauses für Tiergarten und Moabit, Gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion ab 18:30 Uhr in die Arminius-Markthalle Moabit ein. Anlässlich des Starts der Mitgliederbefragung der SPD-Berlin soll das Thema „Eine neue Cannabispolitik ist nötig! Bessere Regulierung: Mehr Jugendschutz, mehr Prävention und regulierte Produktion und Abgabe an Erwachsene“ diskutiert werden.

Einladungsmail von Thomas Isenberg

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ab Mitte Oktober startet die SPD-Berlin ihre Mitgliederbefragung, auch explizit zum Thema „Cannabis“. Unmittelbar im Vorfeld der Befragung lade ich Sie gerne zum öffentlichen Dialog in die Arminius-Markthalle in Berlin-Moabit: Weiterlesen

Law Enforcement Against Prohibition: LEAP - Current and former members of law enforcement who support drug regulation rather than prohibition.
Law Enforcement Against Prohibition: LEAP – Current and former members of law enforcement who support drug regulation rather than prohibition.

„Prohibition als Einstiegsdroge – allerdings nicht (nur) zu anderen Drogen, sondern zum Schwarzmarkt mit seinen quantitativ miesen Produkten und auch zu gefährlichen, auch weil illegalen, Aktivitäten.“Inge Fryklund, ehemaliger Staatsanwalt aus Chicago und Mitglied im Board of Directors von Law Enforcement Against Prohibition (LEAP).

Ihre Forderung anstelle der heutigen Politik: „Legalisiert, reguliert alle Drogen, lernt sie kennen und mit ihnen umzugehen.“ („Instead, legalize, regulate, educate and manage all drugs.“).

Prohibition Is the Real „Gateway Drug“

Huffington Post vom 29.09.2015

„Drug warriors claim that marijuana is a „gateway drug.“ On the contrary, it is the policy of drug prohibition–not the drug per se–that creates a gateway into a criminal underworld of crime and contaminated products.

This was brought home by a recent study showing a correlation between alcohol prohibition and meth use by county. When people want a substance that is prohibited, their only option is to turn to criminals who can supply it. This entree into the criminal world becomes a gateway to other illegal–and often more dangerous–activities and substances. „

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„Kommt es zu einem Modellprojekt mit einer kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene? Im Gesundheitsausschuss findet eine Expertenanhörung statt.“

Sendung: Hamburg Journal

Datum der Sendnng: 24.09.2015

Quelle: Website des NDR

Festschrift VISION e.V. - 25 Jahre Widerstand
Festschrift VISION e.V. – 25 Jahre Widerstand

In dieser Festschrift nimmt die historische Betrachtung der Arbeit des VISION e.V. – Verein für innovative Drogenselbsthilfe – gegründet als Junkie Bund Köln e.V. im Jahr 1990 – einen großen Stellenwert ein. Neben chronologischen Betrachtungen der Vereinshistorie kommen hier auch langjährige Besucher und Mitarbeiter zu Wort, die in Interviews ihre Erfahrungen mit der Entwicklung des Vereins im Laufe der Jahre schildern.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

Akzeptanz und Niedrigschwelligkeit? Ist wirklich drin, was drauf steht?

Ist hier auch wirklich der Respekt vor der Entscheidung des Einzelnen, ein Leben mit oder ohne Drogen zu führen, zu finden? Treffen wir nicht vielmehr Niedrigschwelligkeit ohne Akzeptanz an? In vielen Fällen wird Akzeptanz dahingehend missdeutet, dass lediglich das Defizit der DrogengebraucherInnen, aktuell an der Abstinenzvorgabe zu scheitern, phasenweise toleriert wird.

Substitution – Von der Normalität weit entfernt

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Am 15.09.2015 hielt ich in Köln auf dem Fachtag “Herauswachsen aus dem Krieg gegen Drogen” einen Vortrag mit dem Titel „Ausnahmemedizin Cannabis – Möglich ist, was nicht mehr verhindert wird!“. Hier ein Zusammenschnitt von einer Audioaufzeichnung und den Folien:

Inhalt:

  • Die Wiederentdeckung von Hanf
  • Die Blockade der Politik
  • Präparate in Deutschland
  • Einsatz in Deutschland
  • Diagnose bei Ausnahmegenehmigungen
  • Potenzial vs. Realität
  • Entwicklung bei Cannabis als Medizin – Zahl der Erlaubnisinhaber
  • Aktueller Stand – Weltweit
  • Profil des US-Bundesstaat Maine
  • Kommende Einsatzgebiete
  • Was hemmt den Einsatz von „Cannabis als Medizin“?
  • Probleme von Patienten
  • Politische Debatte
  • Normalität und Therapiefreiheit durch die CSU-Haschrebellin?
  • Hilfe für Betroffene
Lucys Rausch Nr. 2
Lucys Rausch Nr. 2

Der Nachtschattenverlag schreibt auf FacebookDie Ausgabe von LUCYS RAUSCH Nr. 2 ist seit heute im Druck!! Es wird wiederum ein tolles Magazin!! Hier ein Auszug aus dem Inhalt:

• Ralph Metzner: Die Kröte und der Jaguar
• Timothy Leary – Die Zeit in Harvard
• Cannabis als Medizin: Die politische Lage
• Künstlerporträts Nana Nauwald und Gerhard Seyfried
• Lucy’s Geschichte: Adi Dittrich
• Ein neuer Psilocybin-Pilz!
• Drug Checking = Safer Use
• Holotropes Atmen
• Auf dem Peyote-Weg
• Progressive Psytrance und Psychedelik

sowie weiteren Artikeln zur psychedelischen Kultur, Drogenpolitik, Rauschkunde, Kultur- und Medientipps u.v.m. Weiterlesen