Hanffreund: Claus Dieter Clausnitzer Foto: 9EkieraM1 / Lizenz: CC-by-sa-3.0 de
Hanffreund: Claus Dieter Clausnitzer Foto: 9EkieraM1 / Lizenz: CC-by-sa-3.0 de

Claus Dieter Clausnitzer, besser bekannt als „Vaddern Thiel“ aus dem Münster-Tatort hat sich in einem Interview klar zu seinem Cannabiskonsum und der Legalisierung bekannt. Das Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung am 30.4.2016 trägt den Titel „Claus Dieter Clausnitzer: „Gebt Cannabis frei!““

„Deutschlands bekanntester Taxifahrer“ spielt seit 2002 im WDR-Tatort mit und hat in der Serie als Herbert Thiel einen Nebenverdienst durch den Anbau von Hanf. Seine Ernte konsumiert er teilweise selbst, den anderen Teil verkauft er an Studenten in Münster.

Die Artikel ist Teil einer Liste mit prominenten deutschsprachigen Cannabiskonsumenten.

Bekannt ist der 77-jährige Schauspieler auch aus 700 Folgen von „Rote Rosen“ und seinem Mitwirken bei einem der berühmtesten aller Loriot-Sketche. Hier der relevante Teil des Interviews mit ihm:

Eine Frage ist im Zusammenhang mit dem Münster-„Tatort“ unvermeidlich: Wann haben Sie im wirklichen Leben Ihren letzten Joint geraucht?

Das muss man doch nicht sagen. Wieso überhaupt den letzten? (lacht)

Gute Gegenfrage – ist auch ‚ne Antwort.

Wir können gerne über Drogen und gerade über Hasch reden. Ich bin ein absoluter Befürworter der Drogenfreigabe. Es macht doch keinen Sinn, sie zu verteufeln, gerade bei Cannabis. Das ist doch eigentlich eine Heilpflanze, und die als Einstiegsdroge zu bezeichnen, ist doch Unsinn. Dann muss man auch Alkohol als Einstiegsdroge bezeichnen. Dann wäre ja selbst Sex eine Einstiegsdroge (lacht).

Drehen Sie Ihre Joints beim Dreh selbst?

Nein, die werden von der Requisite gedreht, die machen das ganz schön, das sieht immer gut aus. Meistens brauche ich so fünf oder sechs Stück – aber da ist natürlich nichts drin, also zumindest kein Hasch. Trotzdem: hervorragende Arbeit.

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