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Dieser Artikel ist Teil einer provisorischen Leitlinie zum Einsatz von Cannabis als Medizin.

Das Wichtigste zur Diagnose X

Was ist plausibel:

Name der Erkrankung:

Art der Erkrankung:

Zuständiger Facharzt:

Prävalenz:

Symptome:

Studienlage:

Was sagen die Leitlinen?

Was sagen Patienten?

Wirksamkeit und Nebenwirkungen bei einzelnen Symptomen

– von Medikamenten und anderen Therapien

– von Cannabis (ggf. nach Sorten)

– von Dronabinol, Sativex, CBD etc.

Cannabis Dosierung

Welche Medikamente und Therapie sind notwendig bis man austherapiert ist?

Welche Medikamente werden

– mangels ausreichender Wirkung und/oder

– zu starker Nebenwirkungen

– Unverträglichkeit

nicht (mehr) eingenommen oder in reduzierter Dosis oder normaler Dosis eingenommen?

Bekannte Spezialisten zu Cannabis als Medizin und dieser Diagnose?

Zuständige Fachorganisationen

Kontakt zu Ärzten und Patienten: Wer hier seine Kontaktdaten bereitstellen möchte, möge sich bei mir melden. Anstelle der EMail Adresse kann ich auch anbieten eine für euch anonyme Kontaktmöglichkeit zu nennen.

Ein Gedanke zu „Das Wichtigste zur Diagnose X – Provisorische Leitlinie zum Einsatz von Cannabis als Medizin

  1. Seit meinem 15.Lj. leide ich unter Migräne, jetzt bin ich 49 Jahre alt. Bei mir wurde mit 12 Jahren Morbus Scheuermann festgestellt (Stoffwechselerkrankung, die eine Verkrümmung der WS bewirkt und im Erwachsenenalter zum Stillstand kommt). Deswegen war ich bis zum 18, Lj. regelmäßig bei der KG und habe 6 Jahre lang Neuraltherapie bekommen. Zuerst habe ich die Kopfschmerzen auf Muskelverspannungen zurückgeführt, doch nach einiger Zeit stellte sich eine Periodizität ein, bei der Menstruation oder manchmal beim Eisprung und die Schmerzen waren halbseitig. Während meinen Schwangerschaften war die Migräne weg, kam aber danach leider gleich und heftig zurück.
    Die ersten Jahre habe ich keine Medikamente genommen (Aspirin hat nie gewirkt), nach ca. 12 Jahren fing ich dann mit Ibuprofen an, was den Schmerz erstmal gedämpft hat. Ich habe mich im Lauf einiger Jahre hochdosiert, es hatte aber keinen Effekt mehr. Kiffen half mir auch nicht, vielleicht war der CBD-Anteil zu gering. Dann eine Weile Thomapyrin intense, nach 2-3 Monaten wieder keine Wirkung mehr. Pestwurz hat ein bisschen gemildert, doch auch hier kam bald ein Gewöhnungseffekt und es hat keinen Unterschied mehr gemacht.
    Im Lauf der Zeit kamen die Schmerzen immer öfter, tagelange Auszeiten mit Schmerzen, tödlicher Übelkeit und Langeweile, die mich extrem unleidig macht. Ich wollte nichts mehr planen oder ausmachen, weil ich nie sicher war, ob ich zum verabredeten Zeitpunkt überhaupt aus dem Haus gehen konnte. Früher war ich fit und habe gerne Sport getrieben, das habe ich alles aufgehört, weil jede Körperanspannung und auch jeder Stress (auch positiver) Migräne ausgelöst hat. Dann hat mir mein Hausarzt Tramadol verschrieben, das vertrage ich jedoch absolut nicht (Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, Benebelung). Er hat mir ausserdem Triptane verschrieben, das war erstmal die absolute Erlösung, weil es nicht die Schmerzen dämpft, sondern den Anfall für 20 Std. blockt. Wenn ich Glück hatte, kam er dann für einige Tage gar nicht. Sumatriptan sollte man höchstens 8x im Monat nehmen, bei mir waren es im letzten Jahr ca. 20x pro Monat, was mir wegen der möglichen Nebenwirkungen Sorgen macht. Ausserdem heilt es ja nicht, die Migräne kam ja immer häufiger, nicht nur bei den Hormonschwankungen innerhalb des Zyklus, sondern auch wegen des immer problematischeren Rückens. Meine Wirbel verhakten sich oft, weil keine Muskeln mehr zum Halten da waren. Ich war fast jede Woche beim Einrenken, mein Beruf als Fusspflegerin belastet den Rücken sowieso.
    In den letzten 10 Jahren habe ich es mit Homöopathie (vorher auch schon), Akupunktur, Laserakupunktur, Osteopathie, Elektroakupunktur nach Voll, best. Nahrungsmittel weglassen, Fussreflexzonentherapie, Bioresonanz, energetische Behandlung (chinesisch) und allerlei Hausmitteln versucht.
    Seit ein paar Monaten werde ich mit 1%igem CBD-Öl in großzügigen Mengen massiert, das hat schon mal einen positiven Effekt auf Rückenschmerzen und Verspannungen, hilft aber nur am selben Tag. Seit 1 Monat vaporisiere ich 5% CBD und nehme über den Tag verteilt ca. 30-50 Züge. Nach den ersten 3 Tagen habe ich mich entschlossen, zum Kieser Training zu gehen, der dortige Orthopäde hat mir einen sanften Trainingsplan erstellt und ich gehe 2x pro Woche hin. Das CBD lockert mich anscheinend so, dass ich das Training ohne migräneerzeugende Verspannungen machen kann und diese Kombination Sport/CBD tut mir richtig gut.
    In diesem Monat hatte ich nur 3 Tage lang während meiner Periode und 2 Tage beim Eisprung Migräne, da habe ich Sumatriptan gebraucht. Ich hoffe, dass ich das auch noch hinkriege, ich habe vor, 20%iges CBD oral zu nehmen. THC mag ich nicht nehmen, da ich einen klaren Kopf liebe und auch keine Probleme mit der Führerscheinstelle bekommen möchte.

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