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Sendung vom 28.01.2016

„Hanf, aus dem unter anderem Cannabis gewonnen wird, gehört nicht nur zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, sondern auch zu den medizinisch wirksamsten. Gert Scobel und seine Gäste diskutieren über die Geschichte von Cannabis und warum es verboten wurde.“

Gast zum Thema „Cannabis als Therapie“

Maximilian Plenert hat eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Er nimmt zwei Medikamente, eines davon ist Cannabis. Erst 2013 bekam er seine Diagnose. Der gebürtige Hesse ist derzeit einer von circa 600 Patienten deutschlandweit, die Cannabis als Medikament bekommen.

Maximilian Plenert arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Hanf Verband und ist seit mehr als 10 Jahren im Bereich Drogenpolitik aktiv. Erist Mitglied im Vorstand von akzept e.V. – Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, Mitglied im Schildower Kreis, einem Netzwerk von Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie Mitherausgeber des Alternativen Drogen- und Suchtberichtes.

Talkrunde im Studio

  • Prof. em. Dr. Lorenz Böllinger
  • Prof. Dr. med. Rainer Thomasius
  • Dr. phil. Bernd Werse

Ein Gedanke zu „scobel am 28. Januar 2016: Cannabis – Medizin oder Droge?

  1. Sehr interessante Sendung über Cannabis. Ich frage mich nur warum immer nur von 12 bis 25 jährigen Konsumenten gesprochen wird. Wie jeder weiss, ist Haschisch seit Jahrzehnten im Gebrauch und wird von vielen Menschen jenseits von 50 immer noch konsumiert, und zwar in allen Gesellschaftsschichten. In meinem Bekanntenkreis gibt es Ärzte , Rechtsanwälte, Lehrer, Polizisten, Angestellte und Arbeiter die seit Jahrzehnten kiffen und keine Anzeichen einer Sucht zeigen,jedenfalls nicht offensichtlich. Und arbeitsfähig sind sie alle auch noch.
    Hilfreich wäre es auch in einer Talkshow/Diskussionsrunde offen zu legen wer welche Interessen vertritt und in welchem Auftrag er spricht. Der sog. „Suchtexperte“ in der Runde, ein Professor, wurde offensichtlich von der Pharmaindustrie gesponsert. Diese Leute , die nervös auf ihrem Stuhl zappeln, weil sie Angst haben beim Lügen ertappt zu werden, kann ich nicht mehr ertragen.

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